FAQ´s rund um das Thema CBD

Hier muss ich ein wenig ausholen: Seit hunderten Millionen Jahren gibt es Pflanzen auf unserer Erde. Pflanzen bedienen sich der Sonnenenergie um aus CO2 und Wasser Zucker zu produzieren; als Abfallprodukt entsteht dabei Sauerstoff, den wir Menschen und viele andere Lebewesen zum Überleben brauchen. Am besten produzieren bestimmte Pflanzen dabei unter direkter Sonneneinstrahlung. Diese kann auch schädlich sein. Pflanzen haben deshalb Strategien entwickelt, um sich vor den negativen Auswirkungen der Sonne zu schützen. Unter anderem produzieren die Pflanzen Sonnenschutzmoleküle.

Die beiden bekanntesten Moleküle des Cannabis und auch des Hanfs, die dabei helfen mit intensiver Sonneneinstrahlung zu überleben sind THC und CBD. Da THC antimikrobiell wirken kann, steht die Vermutung im Raum, dass die 500 verschiedenen Cannabinoide generell am Immunsystem der Pflanzen beteiligt sind.

CBD ist also, wie auch THC ein Bestandteil des Cannabis und des Hanfs. Im Gegensatz zu THC wirkt CBD nicht berauschend. CBD wird in Reinform (z.B.: als Öl, oder in Tablettenform) auch medizinisch genutzt. CBD kann auch als Nahrungsergänzungsmittel oder Kosmetikum genutzt werden. Auf diese Weise kann CBD Entspannung und Regeneration unterstützen.

Forscher konnten erstaunliche Erkenntnisse zu den sogenannten Hanf Cannabinoiden liefern. Cannabinoide ähneln unseren körpereigenen Endocannabinoiden sehr stark. Endocannabinoide sind Cannabis-ähnliche Substanzen, die der Körper selbst produziert. Sie sind Teil unseres endogenen Cannabinoid-Systems.

Da Hanf Cannabinoide ebenfalls an dieses System andocken können, unterstützen sie Prozesse in den höheren Organen, was sich wiederum positiv auf die Gesundheit auswirkt. Cannabidiol besitzt krampflösende Eigenschaften und hat sich der Behandlung von Spasmen bei MS-Patienten und Kindern, die an einer seltenen Form der Epilepsie leiden, als hilfreich erwiesen. Weitere pharmakologische Potentiale, die Cannabidiolen nachgesagt werden, müssen allerdings noch näher untersucht werden.

Hierzu verlasse ich mich auf die Ergebnisse medizinischer Forschung: In einer Reihe von Studien, die im Labor und auch an freiwilligen Proband*Innen durchgeführt wurden, konnte die generelle Unbedenklichkeit von CBD bestätigt werden. Da ich selbst keine Forschung zu dem Thema durchgeführt habe, stelle ich Dir die Links zur Datensammlung der World Health Organisation (WHO) zur Verfügung.

Zusammenfassend kommen die Expert*Innen der WHO zum Schluss, dass CBD als unbedenklich einzustufen ist; außerdem schlagen sie vor die medizinische Nutzung weiter zu untersuchen und zu intensivieren. Sie gehen von keinen Nebenwirkungen bei gesunden Menschen aus.

Im Zusammenhang mit CBD stellen sich viele Menschen die Frage, ob der Wirkstoff rauscherzeugend wirkt. Immerhin ist CBD eng verwandt mit Tetrahydrocannabinol (kurz THC, auch geläufig unter den Namen „Gras oder Marijuana“), welches bekannt dafür ist, ein Rauschgefühl zu verursachen. THC und CBD sind jene Komponenten von Cannabis, die in der Wissenschaft am besten untersucht sind. Bezüglich CBD steckt die Forschung jedoch noch in den Kinderschuhen.

Allerdings ist eines wissenschaftlich nachgewiesen: CBD weist keine psychoaktiven Eigenschaften auf und kann demnach keinen Rausch erzeugen. Wer CBD konsumiert, erlebt kein „High-Gefühl“. Das liegt daran, dass CBD anders auf die Rezeptoren im menschlichen Körper wirkt als THC. Viele Menschen möchten heute von den gesundheitsförderlichen Eigenschaften der Hanfpflanze profitieren und zwar ohne Rausch und ohne in eine Abhängigkeit zu geraten. Mit CBD ist das möglich.

Das nicht psychoaktive CBD ist in Deutschland inzwischen als Arzneimittel zugelassen und kann vom Arzt verschrieben werden. Viele Anwender setzen jedoch auf jene CBD-Produkte, die als Nahrungsergänzungsmittel eingestuft sind. CBD wird nachgesagt, dass es eine entzündungshemmende, schmerzstillende, angstlösende, beruhigende und regulierende Wirkung haben soll.

Cannabidiol wird häufig bei Schmerzen, Stress, Schlafproblemen, Hauterkrankungen und nervösen Zuständen empfohlen. Darüber hinaus soll CBD bei Depressionen, Rückenschmerzen, Migräne, Rheuma, Arthrose und Allergien helfen. Zahlreiche Anwender berichten von positiven Erfahrungen im Zusammenhang mit CBD. Die vielfältigen Wirkungsweisen von CBD müssen in den nächsten Jahren allerdings noch genauer untersucht werden.

  • Alter und Art der Beschwerden
  • Vorerkrankungen
  • Körpergewicht
  • Häufigkeit und Regelmäßigkeit der Einnahme
  • Dosierung
  • zusätzliche Einnahme anderer Medikamente
  • genetische Veranlagungen
  • die eigene körperliche Verfassung
  • Umweltfaktoren

CBD ist in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich. So kann der Wirkstoff beispielsweise als Öl oder in Kapselform eingenommen werden. CBD-Öle sind in unterschiedlichen Konzentrationen erhältlich. So gibt es CBD-Öl mit 5 %, 10 %, 15 % und 20 %. Wie viel CBD-Öl Sie pro Tag einnehmen sollten, lässt sich nicht ganz so leicht beantworten, da jeder Körper anders reagiert. Die Ergebnisse können je nach Produkt und Darreichungsform variieren. Allerdings gibt es ein paar einfache Regeln, die Ihnen helfen werden, die richtige Dosierung für sich zu finden. Zunächst sollten Sie die Stärke Ihres CBD-Öls bestimmen. Einige Hersteller geben ganz klar an, wie viel Milligramm CBD sich in einem Tropfen oder Pumpstoß befindet. Das ist jedoch nicht immer der Fall. Jetzt sind Sie gefragt: Führen Sie anhand der Flaschengröße und dem angebenen CBD-Gehalt (200 mg, 500 mg, etc.) eine einfache Berechnung durch:
[CBD in mg] ÷ [Flaschengröße in ml] = [CBD in mg/ml]

Dosierung langsam steigern

Eine eindeutige Dosierungsempfehlung im Vorfeld abzugeben ist schwierig. Wenn Sie wissen, wie viel CBD sich in einem Tropfen befindet, können Sie sich langsam an die ideale Dosis herantasten. Beginnen Sie am besten mit einer niedrigen Dosis von 5 mg pro Tag, wenn Sie das erste Mal CDB einnehmen. Diese Menge kann schließlich in kleinen Schritten erhöht werden. Die ersten 3 Tage beginnen Sie mit 5 mg pro Tag. Am 4. Tag erhöhen Sie die Dosis auf 10 mg und am 7. Tag auf 15 mg pro Tag. Hier muss allerdings betont werden, dass es einige Wochen dauern kann, bis ein Effekt zu spüren ist. Bewahren Sie daher Geduld und steigern Sie die Dosis nicht allzu schnell. In der Regel werden 20 bis 100 mg als „Standard-Tagesdosis“ angesehen. Welche Tagesmenge ideal ist, hängt jedoch davon ab, mit welchem Ziel Sie CBD einnehmen und wie Ihr Körper darauf reagiert.

Dosierempfehlung laut Erfahrungen

Eine genaue Dosierungsempfehlung für unterschiedliche Beschwerden gibt es noch nicht. Laut Erfahrungen haben sich jedoch folgende Dosierungen bewährt:
0,5-20 mg täglich bei leichten Schlafproblemen, Übelkeit oder Stress
20-100 mg täglich bei Entzündungen, Schmerzen, Angst, Depressionen, Rheuma, Kopfschmerzen oder Übergewicht
400 mg täglich bei chronischen Schmerzen, Multipler Sklerose und Epilepsie
Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Durchfall können ein Anzeichen dafür sein, dass Sie die Dosis zu schnell „hochgefahren“ haben.

CBD-Öl vs. Hanf-Öl

Sowohl CBD- als auch Hanföl wird aus der Hanfpflanze gewonnen. Trotz dieser Gemeinsamkeit unterscheiden sich die beiden Öle jedoch wesentlich voneinander. Während CBD-Öl im medizinischen Bereich zum Einsatz kommt, wird Hanföl für gewöhnlich in der Küche oder in der Kosmetik eingesetzt. Hanföl kann auch als Trägeröl in CBD-Präparaten fungieren. Der Unterschied der beiden Öle liegt darin begründet, dass sie aus unterschiedlichen Teilen der Hanfpflanze gewonnen werden. Hanföl wird aus den Samen der Pflanze gewonnen – in diesen befinden sich nur verschwindend geringe Mengen Cannabinoide. CBD wird hingegen aus den Blüten und Blättern der Hanfpflanze gewonnen, in denen sich alle wichtigen Cannabinoide befinden. Erwähnenswert ist außerdem, dass CBD-Öle eigentlich eine Mischung aus CBD-Extrakten und Trägerölen darstellen. Der wichtigste Unterschied der beiden Öle liegt also in ihrer chemischen Zusammensetzung. Während CBD-Öl einen hohen Anteil an Cannabidiol aufweist, enthält gewöhnliches Hanföl hingegen sehr wenig Cannabinoide. Allerdings sind in Hanföl wertvolle Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren enthalten.

Da CBD keine Effekte ähnlich dem THC hervorruft hängt das ganz von Dir ab! Ich empfehle Dir auf deinen Körper zu hören! Wenn Du dich schläfrig fühlst, solltest Du schlafen und nicht Auto fahren. Hast Du CBD in Kombination mit Alkohol konsumiert, solltest Du besser deinen Rausch ausschlafen und das Auto stehen lassen. Don’t drink and drive!

Du meinst im Sinne von: “Die erste Bestellung ist kostenlos, danach verlange ich dann exorbitante Preise?“. Scherz beiseite, Nein. Laut der WHO und zahlreichen Wissenschaftler*Innen gibt es keine Sucht, weder körperlich noch geistig.

Das hängt von dir ab. Ich mag meine Öle und Kosmetika. Andere kommen von ihren E-Zigaretten nicht los und „verdampfen“ Liquids. Die entsprechenden Konsumationsempfehlungen findest Du auf den jeweiligen Produkten.

Auch ich habe einiges dazu gelesen: In medizinischen Studien (eine Auswahl findest Du weiter unten) wurde zwar ein Zusammenhang mit CBD und einigen unangenehmen Nebenwirkungen gefunden, allerdings nur bei Epileptikern, die ihre Standardmedikation parallel zu CBD nutzten. In Deutschland geht es derzeit darum, dass CBD-Produkte entsprechend „gelabelt“ und toxikologisch untersucht werden müssen. Meine CBD-Hexe Garantie umfasst auch entsprechende ISO Normen und Reglementierungen der EU.

Bei uns findest Du, dementsprechend ausschließlich Kosmetika und Nahrungsergänzungsmittel, die diesen strengen Auflagen genügen.